Ein Arm, zwölf Aufgaben – der Ganzjahres-Arbeitskalender des Auslegermähers KR600Z
Ein Auslegermäher, der ausschließlich zum Grasmähen gekauft wurde, arbeitet real von Mai bis September und steht den Rest des Jahres unter dem Unterstand. Das ist nicht die Schuld der Maschine, sondern der Art, wie sie eingeplant wird: als Mäher und nicht als Geräteträger. Der Hydraulikarm allein schneidet nichts — welche Arbeit er verrichtet, entscheidet der an seinem Ende angekuppelte Kopf.

Ein Gespann, das den größten Teil des Jahres steht, amortisiert sich langsam. Dasselbe Gespann mit einem Satz Wechselköpfe arbeitet im Januar im Schnee, im März am Bankett, im Mai im Gras, im August im Schilf und im Dezember an blattlosen Sträuchern. Traktor, Fahrer und Hydraulik bleiben dieselben — es wechselt ausschließlich das Anbaugerät am Ende des Auslegers.
Nachfolgend der Arbeitskalender für zwölf Monate für den Ausleger ROLMEX KR600Z: was zu tun ist, warum gerade dann, welcher Kopf zu montieren ist und worauf zu achten ist. Dazu eine Übersichtstabelle und die Kopfauswahl für den eigenen Traktor.
Warum Auslegermäher außerhalb der Mähsaison nicht stillstehen müssen
Vier Spezialmaschinen — Mäher, Bankettfräse, Grabentechnik und Wintergerät — bedeuten vier Anschaffungen, vier Stellplätze, vier Sätze an Wartungen und Ersatzteilen sowie vier Fahrer. Ein Hydraulikarm mit einem Satz Köpfe bedeutet einen Traktor, einen Fahrer, ein Hydrauliksystem und ein Gespann, das zum Streckenabschnitt gebracht wird.
Das zeigt sich besonders bei kurzen Wetterfenstern. Im Februar oder November ist die Möglichkeit, noch am selben Tag von der Kehrmaschine auf die Bankettfräse umzurüsten, oft mehr wert als die Leistung einer einzelnen Überfahrt, und der Kopfwechsel am selben Arm ist Werkstattarbeit, kein Umbau der Maschine. Deshalb lohnt es sich, Auslegermäher zusammen mit dem Anbaugerät zu kaufen.
Am Ausleger KR600Z arbeiten unter anderem:
- GHL125 — leichter Mähkopf (1,25 m, 270 kg): Gras und Bewuchs im Straßenseitenraum.
- GH120 — schwerer Schlegelkopf (120 cm): Schilf, Goldrute, verholzte Austriebe.
- RAGNAR100 — schwerer Mulchkopf (100 cm, 340 kg) zum Zerkleinern von Schnittgut und Sträuchern.
- KD — Kopf zur Beseitigung von Sträuchern und Gestrüpp (1,2 m, 180 kg).
- TGR-155 — Astschere (1550 mm); TR — Säge mit drei Sägeblättern (1300 mm).
- SP90 — Bankettschäler und -fräse (90 cm, 300 kg).
- PR80 — Grabenräumer für Straßengräben.
- GS70 — Wildkrautbürste für Pflasterflächen (70 cm, 140 kg).
- ZMX-160 — Auslegerkehrmaschine (1,6 m, 170 kg).
- SWB100H — Schneefräse (1000 mm, 166 kg).
- FP — Stubbenfräse (Scheibe Ø40 cm, 220 kg); WK — Säulenbohrgerät bis 100 cm.

KR600Z — die Parameter, die über die Vielseitigkeit entscheiden
Der KR600Z aus der Serie KR-Z POWER hat einen Auszug des zweiten Arms. Er ermöglicht es, die Außenböschung und die Grabensohle zu erreichen, ohne mit den Rädern in den Graben zu fahren, und im Winter den Schneewall über die Böschung hinaus abzuwerfen. 68 HP an der Kopfwelle treiben nicht nur den leichten Mähkopf an, sondern auch Mulchkopf, Bankettfräse und Grabenräumer — deshalb hat dieser Auslegermäher das ganze Jahr über Arbeit.
| Parameter | KR600Z | KR700Z |
|---|---|---|
| Maximale Reichweite des Auslegers | 6,4 m | 7,5 m |
| Leistung an der Kopfwelle | 68 HP | — |
| Erforderliche Traktorleistung | 110 HP | 130 HP |
| Mindestgewicht des Traktors | 4500 kg | 5000 kg |
| Mindestbreite des Traktors | 220 cm | — |
Diese Anforderungen sind keine Formalität. Bei einem Kopf mit 300–340 kg Gewicht, ausgefahren auf volle 6,4 m, ist das Kippmoment real — daher mindestens 4500 kg Traktorgewicht und 220 cm Traktorbreite. Ein nach der Tabelle ausgelegtes Gespann arbeitet vom Bankett aus; ein „auf Kante“ dimensioniertes arbeitet vom Fahrstreifen aus, weil sich der Fahrer nicht an die Kante traut.
Arbeitskalender des Auslegermähers: 12 Monate, 12 Aufgaben
Januar — Schneeräumung auf Fahrbahn, Banketten und Haltebuchten
Nach dem Frontpflug bleibt am Bankett ein Schneewall zurück: Er verengt die Fahrbahn, verschüttet Zufahrten, Haltebuchten und Grabenausläufe. Der Arm mit 6,4 m Reichweite wirft ihn über die Böschung hinaus, was ein Frontpflug nicht leisten kann. Der durchgefrorene Boden trägt den Traktor gut, sodass die Maschine ohne Spurrinnenrisiko an der Bankettkante entlangfährt.
Hinweis: In einen abgelagerten Wall schichtweise einfahren, nicht in voller Höhe, und den Auswurf nach dem Wind ausrichten. Ein eingefrorener Stein kann die Schnecke beschädigen.

Kopf: SWB100H — Arbeitsbreite 1000 mm, Schnecke Ø400 mm, Rotor Ø440 mm, 166 kg.
Februar — Schneeräumung sowie Kehren von Randstreifen und Haltebuchten
Der Februar ist ein Zyklus aus Gefrieren und Auftauen, und Wasser, das in die Fahrbahnkante eindringt, verursacht Frostaufbrüche. Der Schnee ist nass und schwerer als im Januar, umso mehr muss der Wall über die Böschung hinaus geworfen werden. In den Haltebuchten liegt das Streugut des ganzen Winters — wird es nicht aufgenommen, spült es in den Graben, der im März ohnehin geräumt werden muss.
Hinweis: Die Kehrmaschine schräg zur Fahrtrichtung führen, sodass das Material zu einer Seite abgeht. Bei nassem Sand langsamer fahren — die Bürste nimmt dann mehr auf und verstreut weniger.

Kopf: ZMX-160 — 1,6 m, 2000 U/min, Bürste Ø40 cm, 40 HP, 170 kg; für Schnee weiterhin die SWB100H.
März — Abfräsen überhöhter Bankette und Grabenräumung
Nach dem Winter liegt das unbefestigte Bankett höher als die Asphaltkante: Schlamm, Kehricht, Winterabtrag, Zuwachs der Grasnarbe. Das Wasser von der Fahrbahn hat keinen Abfluss, und genau das ist die unmittelbare Ursache der Frostaufbrüche im Frühjahr. Die Gräben sind jetzt so verschlammt wie sonst nie im Jahr, und die Vegetation hat noch nicht ausgetrieben — man sieht das tatsächliche Profil, die Drainageausläufe und die Einläufe der Durchlässe.
Hinweis: Von der Fahrbahnkante nach außen fräsen, das Gefälle zum Graben hin ausarbeiten und nicht unter das Asphaltniveau gehen. Den erforderlichen Durchfluss von mindestens 110 l/min einhalten.

Kopf: SP90 — 51 Messer (Hardox 550), Arbeitsbreite 90 cm, min. 110 l/min, 300 kg; außerdem der PR80.
April — Abschluss der Grabenarbeiten und Wildkrautbeseitigung auf Pflaster
Das letzte breite Zeitfenster für die Gräben vor der vollen Vegetation: Die Sohle ist sichtbar, und der Boden ist so feucht, dass der Schlamm abgeht, ohne die Böschung anzuschneiden. Das ist auch ein guter Termin, um Löcher für Pfosten und Pflanzungen zu bohren — das Bohrgerät WK reicht bis 100 cm. In verbuschten Gräben ist an die Brutzeit der Vögel zu denken und vorher sind die örtlichen Abstimmungen zu prüfen. Auf dem Pflaster ist das Wildkraut im Keimlingsstadium, eine Überfahrt hält die Fläche also wochenlang sauber; im Sommer lässt sich dasselbe Wildkraut deutlich schwerer entfernen.
Hinweis: Den Kopf mit minimalem Anpressdruck an der Fuge führen — zu hoher Druck spült den Fugensand aus, und das Pflaster beginnt, unter den Rädern zu wandern.

Köpfe: PR80 (min. 110 l/min bei 200 bar), GS70 (70 cm, 200 bar, 90–120 l/min, 140 kg) sowie WK (Bohrungen bis 100 cm, Bohrer Ø150×800 und Ø350×500 mm).
Mai — erster Grasschnitt im Straßenseitenraum
Das Gras im Straßenseitenraum wächst dann am schnellsten und verdeckt in wenigen Wochen Verkehrszeichen, Leitpfosten und Kurveninnenseiten. Der erste Schnitt wird für die Sicht gemacht, nicht für die Optik; die Reihenfolge der Abschnitte bestimmen daher Sichtdreiecke, Zufahrten und Zugänge zu Fußgängerüberwegen. Der Bewuchs ist weich, ein leichter Kopf mit pendelnd aufgehängten Messern genügt also.
Hinweis: Nicht bei Tau mähen, denn nasses Gras würgt den Rotor ab. Die Gleitkufen einige Zentimeter über dem Boden einstellen, sonst schleifen die Messer ab und die Grasnarbe wird herausgerissen.

Kopf: GHL125 — Arbeitsbreite 1,25 m, 68 HP an der Welle, 270 kg.
Juni — zweiter Schnitt: Grabenböschungen und Streifen an den Schutzplanken
Der Juni bringt Blüte und Aussamen der Gräser; der Schnitt vor dem Ausfallen der Samen begrenzt die Verdichtung der Grasnarbe in der folgenden Saison. Der Boden ist tragfähig, der Traktor steht also auf dem Bankett und nicht auf dem Fahrstreifen. Die Reichweite von 6,4 m mit dem Auszug des zweiten Arms erlaubt es, die Außenböschung und die Grabensohle zu mähen, ohne mit den Rädern in den Graben zu fahren.
Hinweis: Die Armentlastung einschalten und mit Bodenanpassung arbeiten. Den Kopfwinkel so einstellen, dass das Mähgut Richtung Graben fliegt, nie auf die Fahrbahn.

Kopf: GHL125 am Arm mit 6,4 m Reichweite und Auszug des zweiten Arms.
Juli — punktuelles Mähen: Kurven, Schilder, Streifen an den Schutzplanken
Der Zuwachs verlangsamt sich durch die Trockenheit, aber nicht am Bankett, wo der Abfluss von der Fahrbahn ständig Wasser liefert. Statt den Abschnitt in ganzer Länge zu mähen, werden punktuelle Durchgänge gefahren: Kurven, Zufahrten, Verkehrszeichen, Schutzinseln. Es ist der Monat mit Spitzenverkehr, daher werden die Arbeiten in den frühen Morgen und den späten Nachmittag verlegt.
Hinweis: Das Tempo bestimmt die Öltemperatur, nicht das Gras. Den Kühler reinigen — er verstaubt schnell, und überhitztes Öl bedeutet Leistungsverlust an der Welle.

Kopf: GHL125 — 1,25 m Arbeitsbreite bei 68 HP an der Welle.
August — Gras und Schilf in Gräben und auf Feuchtflächen
Der Spätsommer bringt meist den niedrigsten Wasserstand: Straßen- und Entwässerungsgräben sind ausgetrocknet, der Kopf kann also in die Böschung und auf die Sohle geführt werden, ohne dass der Abtrag zu Schlamm wird. Schilf, Goldrute und Weidenaufwuchs sind dann hoch und am Ansatz verholzt — ein leichter Kopf legt sie um, zerkleinert sie aber nicht.
Hinweis: Langsamer fahren und die volle Rotordrehzahl halten. Der Schlegel schneidet über die Umfangsgeschwindigkeit, und Abwürgen endet damit, dass sich Material um die Welle wickelt.

Kopf: GH120 — Breite 120 cm; Kettenschutz, Klappenzylinder und Riementrieb optional.
September — Wildkrautbeseitigung auf Pflaster und letzter voller Schnitt
Der zweite Durchgang der Saison auf dem Pflaster: Das Wildkraut ist nachgewachsen, hat aber größtenteils noch keine Samen ausgestreut; wer es jetzt entfernt, verringert den Druck im nächsten Jahr. Fugen und Randstreifen müssen vor dem Laubfall gereinigt werden — durchnässte organische Substanz gefriert im Winter und kann den Pflasterverband sprengen; den Kehricht nimmt anschließend die Kehrmaschine ZMX-160 auf. Der letzte volle Schnitt kann sich noch zersetzen, statt über den Winter zu vermodern.
Hinweis: Im unteren Bereich von 90–120 l/min und langsamer arbeiten, sonst reißt die Bürste den Fugensand mitsamt dem Wildkraut heraus.

Kopf: GS70 — 70 cm, 200 bar, 90–120 l/min, 140 kg; weiterhin GHL125 und ZMX-160.
Oktober — Bankettfräsen und Grabenräumung vor dem Winter
Das wichtigste Zeitfenster des Jahres für die Haltbarkeit der Fahrbahn. Gehen ein überhöhtes Bankett und ein verschlammter Graben in den Winter, staut sich das Wasser unter der Asphaltkante, gefriert und verursacht Frosthebungen und Frostaufbrüche, die im Frühjahr ein Vielfaches des reinen Abfräsens kosten. Die Vegetation stirbt ab, der abgetragene Bewuchs wächst also bis zum Frühjahr nicht nach.
Hinweis: Die Messer nach jeder Schicht prüfen und paarweise oder im kompletten Satz wechseln. Den Abtrag hinter der Böschung ablagern, nie im Graben.

Kopf: SP90 — 300 kg; Traktor min. 4500 kg und 220 cm Breite; anschließend der PR80.
November — Abschluss von Bankettfräsen und Grabenräumung
Der letzte reale Termin für Erdarbeiten: Nach dem Durchfrieren der oberen Schicht dringen weder Bankettfräse noch Grabenräumer in den Boden ein, und die Arbeit im gefrorenen Grund endet mit ausgebrochenen Messern. Nachtfröste wirken zum Vorteil — morgens ist das Bankett tragfähig, nachmittags gibt es so weit nach, dass es sich fräsen lässt. Das Laub ist gerade gefallen, es wird also zusammen mit dem Schlamm entfernt.
Hinweis: In der Dämmerung die volle Arbeitsbeleuchtung einschalten und das Gespann kennzeichnen — ein auf 6,4 m ausgefahrener Ausleger ist für den ankommenden Verkehr mitunter schlecht sichtbar.

Kopf: PR80 — min. 110 l/min bei 200 bar, alternativ 85 l/min bei 300 bar; parallel die SP90.
Dezember — Astschnitt und Mulchen von Sträuchern
Im Winter sind Austriebe und Unterwuchs blattlos: Der Fahrer sieht den Verlauf der Äste und das tatsächliche Lichtraumprofil der Straße, und die zu entfernende Masse ist deutlich geringer als im Sommer. Das Holz ist durchgefroren, Astschere und Kreissäge machen also einen sauberen Schnitt. Der gefrorene Boden gibt Tragfähigkeit an Böschungen und auf Feuchtflächen, wo der Traktor im Sommer nicht hinkommt.
Hinweis: Zuerst schneidet die TGR-155 oder die TR und legt das Material am Bankett ab — in dichtem Gestrüpp arbeitet die KD schneller —, dann zerkleinert der RAGNAR100 das Schnittgut vor Ort, und die verbliebenen Stümpfe übernimmt die Stubbenfräse FP. Kein Material mulchen, das auf Steinen liegt.


Köpfe: TGR-155 (1550 mm, Material bis 120 mm, Drehung 180–235°, 0,2–0,7 km/h), TR (1300 mm, Material bis 120 mm, verstellbarer Anstellwinkel bis 15°), KD (1,2 m, 180 kg, min. 110 l/min), RAGNAR100 (100 cm, 340 kg) sowie FP (Scheibe Ø40 cm, 1700–2300 U/min, 220 kg).
Der Kalender in einer Tabelle
| Monat | Arbeit | Kopf |
|---|---|---|
| Januar | Schneeräumung auf Fahrbahn, Banketten und Haltebuchten | SWB100H |
| Februar | Schneeräumung, Kehren von Randstreifen und Haltebuchten | ZMX-160, SWB100H |
| März | Bankettfräsen, Grabenräumung | SP90, PR80 |
| April | Gräben, Wildkrautbeseitigung auf Pflaster, Bohren | PR80, GS70, WK |
| Mai | Erster Schnitt — Sicht auf die Schilder | GHL125 |
| Juni | Zweiter Schnitt — Böschungen und Schutzplanken | GHL125 |
| Juli | Punktuelles Mähen: Kurven, Zufahrten, Schilder | GHL125 |
| August | Schilf und Gras in den Gräben | GH120 |
| September | Pflasterflächen, letzter voller Schnitt | GS70, GHL125, ZMX-160 |
| Oktober | Bankettfräsen und Gräben vor dem Winter | SP90, PR80 |
| November | Erdarbeiten vor dem Bodenfrost | PR80, SP90 |
| Dezember | Astschnitt, Mulchen von Sträuchern, Stubbenfräsen | TGR-155, TR, KD, RAGNAR100, FP |
Wie Sie die Köpfe zum eigenen Traktor auswählen
Wie viele Positionen aus diesem Kalender Sie tatsächlich ausführen, entscheiden vier Zahlen. Der Öldurchfluss ist am wichtigsten: KD, SP90 und PR80 verlangen mindestens 110 l/min, die GS70 arbeitet im Bereich 90–120 l/min. Mit einer schwächeren Pumpe arbeitet der Kopf nicht einfach „langsamer“ — er beginnt abzuwürgen und sich mit Abtrag zuzusetzen. Der Druck: Die GS70 arbeitet bei 200 bar, der PR80 bei 200 bar und 110 l/min oder bei 300 bar und 85 l/min.
Das Kopfgewicht steigt von 140 kg (GS70) und 166 kg (SWB100H) über 170 kg (ZMX-160), 180 kg (KD), 220 kg (FP) und 270 kg (GHL125) bis 300 kg (SP90) und 340 kg (RAGNAR100). Die vierte Zahl ist die Stabilität des Gespanns: Der Auslegermäher KR600Z verlangt 110 HP, 4500 kg Traktorgewicht und 220 cm Traktorbreite, und mit größerer Reichweite steigt die Schwelle — der KR700Z mit 7,5 m bedeutet 130 HP und 5000 kg. Die Anbauart des Arms sowie Förderleistung und Steuerung der Hydraulik werden so gewählt, dass sie alle Köpfe des Satzes bedienen.
Praktisch heißt das: Kaufen Sie nicht alle Köpfe auf einmal. Beginnen Sie mit drei bis vier, die Ihre realen Aufgaben abdecken, und ergänzen Sie weitere, wenn sich aus dem Einsatzplan eine konkrete Zahl von Arbeitstagen im Jahr ergibt.
FAQ
Kann man mit einem Auslegermäher im Winter arbeiten?
Ja. Im Winter wird der Schlegelkopf vom Arm abgenommen und das Wintergerät montiert — die Schneefräse SWB100H oder die Kehrmaschine ZMX-160. Es ist auch ein guter Zeitpunkt für den blattfreien Gehölzschnitt: Ohne Laub sieht man den Verlauf von Graben und Böschung und die tatsächliche Ausdehnung der Verbuschung. So arbeiten Auslegermäher auch in den Monaten, in denen nichts wächst.
Wie viele Arbeitsköpfe braucht man für die ganzjährige Straßenunterhaltung?
In der Praxis genügen drei bis vier je Arm: ein Mäh- oder Schlegelkopf für Bankette und Böschungen, ein Grabenräumer, eine Bankettfräse sowie das Wintergerät. Der Kopfwechsel am KR600Z erfolgt in der Werkstatt, ohne Umbau der Maschine. Statt vier Maschinen und vier Fahrern unterhalten Sie einen Traktor mit Hydraulikarm.
Worin unterscheidet sich das Mähen der Bankette vom Bankettfräsen?
Das Mähen entfernt nur den Bewuchs — Gras, Wildkraut und Austriebe auf Bankett, Böschung und Grabensohle. Das Bankettfräsen entfernt den Überschuss an Boden und durchwurzelter Grasnarbe, der über Jahre an der Fahrbahnkante angewachsen ist und den Wasserablauf blockiert. Das sind zwei verschiedene Arbeiten, ausgeführt mit einem anderen Kopf, aber mit demselben Hydraulikarm.
Wann räumt man Straßengräben am besten?
Der beste Termin sind Spätsommer und Herbst, wenn der Wasserstand niedrig ist und der Boden nicht am Gerät klebt. Die Räumung vor dem Winter bereitet die Entwässerung auf Tauwetter und Starkregen vor. Es lohnt sich, die örtlichen Abstimmungen sowie die Einschränkungen zur Brutzeit der Vögel und zur Gehölzentfernung zu prüfen.
Ein Arm, zwölf Monate Arbeit
Der Auslegermäher hört auf, ein Saisonkostenfaktor zu sein, sobald Sie ihn nicht mehr ausschließlich als Mäher betrachten. Der KR600Z mit 6,4 m Reichweite und 68 HP an der Welle ist ein Geräteträger, und der obige Kalender ist ein fertiger Arbeitsplan für zwölf Monate für einen Traktor und einen Fahrer. Sehen Sie sich das komplette Angebot an: Auslegermäher sowie Arbeitsköpfe. Die Auslegung des Gespanns für Ihren konkreten Traktor — Durchfluss, Druck, Gewicht, Anbauart — stimmen wir individuell ab: nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
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